Willkommen
im Bräustüberl Weihenstephan – einem der traditionsreichsten
Wirtshäuser Bayerns und dem Stammhaus der Bayerischen Staatsbrauerei
Weihenstephan, der ältesten Brauerei der Welt.
Auf dem historischen
Nährberg in Freising verbinden sich seit Jahrhunderten bayerische
Braukunst, Gastfreundschaft und gelebte Tradition zu einem besonderen
Erlebnis.
Unter dem Leitsatz „Der Tradition
verbunden, der Qualität verpflichtet, den Gast willkommen heißend“
empfängt das Bräustüberl seine Gäste in authentisch bayerischer
Atmosphäre. Hier werden die berühmten Bierspezialitäten der
Staatsbrauerei Weihenstephan ausgeschenkt – gebraut nach
jahrhundertealter Tradition seit dem Jahr 1040.
Weihenstephan – Fast 1.000 Jahre Brautradition
724 - Die anfänge
Im Jahr 724 gründete der heilige Korbinian gemeinsam mit zwölf Gefährten auf dem Nährberg bei Freising ein Benediktinerkloster. Damit legte er den Grundstein für eine Brautradition, die bis heute fortbesteht. Denn wo im Mittelalter Klöster entstanden, wurde meist auch Bier gebraut.
955–1700 – Zerstörung und Wiederaufbau
Über Jahrhunderte hinweg wurde das Kloster immer wieder von Kriegen, Bränden und Naturkatastrophen heimgesucht. Hunnen, Schweden, Franzosen und Österreicher zerstörten große Teile der Anlage. Hinzu kamen Pestepidemien, Hungersnöte und ein schweres Erdbeben.
Doch die Benediktiner ließen sich nicht entmutigen. Mit bayerischer Hartnäckigkeit bauten sie Kloster und Brauerei immer wieder auf und entwickelten ihre Braukunst kontinuierlich weiter.
1040 – Brau- und Schankrecht
Abt Arnold gelang es, das Brau- und Schankrecht für Weihenstephan zu sichern. Damit entstand offiziell die Klosterbrauerei Weihenstephan
– und mit ihr die älteste noch bestehende Braustätte der Welt.
1803 – Die Säkularisierung
Mit der Säkularisierung wurde das Kloster im Jahr 1803 aufgelöst und sämtliche Besitztümer gingen an den bayerischen Staat über.
Die Brauerei blieb jedoch bestehen und wurde fortan staatlich verwaltet.
Damit begann die Geschichte der heutigen Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan.
1852 – Weihenstephan wird zum Zentrum der Braukunst
Mit dem Umzug der landwirtschaftlichen Zentralschule nach Weihenstephan entwickelte sich der Standort zu einem bedeutenden Ausbildungszentrum für Landwirtschaft und Brauwesen. Aus der Schule entstand später eine Akademie, die schließlich Teil der Technischen Universität München wurde.
Bis heute prägt die Verbindung von Wissenschaft, Forschung und Braukunst den Standort Weihenstephan.
1920–1958 – Die Geburt des Obazdn
Im Bräustüberl Weihenstephan entstand eine der bekanntesten bayerischen Brotzeitspezialitäten: der Obazda.
Wirtin Katharina Eisenreich und ihr Koch verfeinerten reifen Camembert mit Gewürzen, Zwiebeln und einem Schuss Weihenstephaner Bier.
Was als kreative Idee begann, entwickelte sich zu einem echten Klassiker der bayerischen Biergarten- und Wirtshauskultur.
20. Jahrhundert – Tradition trifft moderne Brautechnologie
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Brauerei umfassend modernisiert. Neue Sudhäuser, Gärtanks und Kelleranlagen verbanden die jahrhundertealte Brautradition mit modernster Technologie.
So entwickelte sich Weihenstephan zu einem Symbol für die Verbindung von handwerklicher Braukunst, wissenschaftlichem Know-how und höchster Qualität
– weit über Bayern hinaus.
Heute – Tradition seit fast 1.000 Jahren
Seit fast 1.000 Jahren wird in Weihenstephan Bier gebraut. Was im Mittelalter mit einem Benediktinerkloster auf dem Nährberg begann, ist heute eine weltweit bekannte Brautradition.
Weihenstephan steht für gelebte bayerische Braukultur, jahrhundertealte Erfahrung und höchste Qualität – verwurzelt in der Geschichte und zugleich immer offen für die Zukunft.




